Pios

Die Pfadis wechseln zwischen dem 14. und 15. Geburtstag in die Piostufe und bleiben zwei bis drei Jahre in dieser Stufe. Gegen Ende Piostufe können die Pios in die Wolfs- oder Pfadistufe als zukünftige Leitende „schnuppern“ gehen und können so einen Einblick in die Stufenarbeit als Leitende machen. Frühestens an ihrem 17. Geburtstag treten sie dann zur Roverstufe über.

 

Die Piostufe besteht aus einer oder mehreren Equipen, wie es in der Pfadistufe die Fähnli sind. Eine Equipe besteht aus 5 bis 10 Pios. Die Equipen können pro Jahrgang oder gemischt organisiert sein. Dabei hängt einiges mit der Abteilungsgrösse zusammen. Es besteht die Möglichkeit, eine Equipe mit anderen Abteilungen zusammen zu bilden und zu betreuen.

 

Eine Pioaktivität heisst Unternehmung. Eine solche beginnt damit, zusammen mit den Pios Ideen zu sammeln, die in die Tat umgesetzt werden sollen. Die pfadimässigen Möglichkeiten sind dabei unendlich. Wenn sich die Equipe für eine Aktivität entschieden hat,  werden die Aufgaben in der Gruppe verteilt. Hier wird darauf geachtet, dass die Stärken der Pios gefördert werden können. Wenn ein Pio gerne kocht, kann er  beispielsweise die Verpflegung organisieren. Eine Pio, die gut in Pfaditechnik ist, wird sich Gedanken über Baumaterialien machen.

 

Nach der Durchführung einer Aktivität wird diese zusammen mit den Pios ausgewertet. Dies ist ein wichtiger Punkt, denn da können die Pios ihre Erlebnisse nochmals reflektieren und haben die Möglichkeit Anpassungen für eine kommende Aktivität anzubringen. Zu Beginn der Piostufe bestimmt die Leitung noch stark das Programm, bis die Pios lernen, selber zu planen und vorzubereiten. Dabei wenden sie die Grundlagen der PBS an.

 

Mehr: Piostufe auf der Webseite der PBS